ATB Info
[ Woher kommt Allterrainboarding ? ]

Allterrainboards bzw. Mountainbords entstanden Anfang der 90er als sich junge Snowboarder daran machten, eine Sommeralternative für das Snowboard zu entwickeln. Nach verschiedenen Varianten, entstand das Allterrainboard in seiner heutigen Form. Seit ca. 10 Jahren ist es weltweit ein etablierter Funsport. In Deutschland begann sich eine Szene vor ca. 6 Jahren zu entwickeln. Der Markt bietet für jeden Bedarf (Downhill, Kiting, Freestyle, Freeride) entsprechende Modelle. Die Weiterentwicklung der Geräte geht unaufhaltsam voran. Es gibt bereits jetzt sehr bewährte und ausgefeilte Technologien in den einzelnen Komponenten. Mountainboarding bezieht sich mehr auf Downhill, Allterrainboarding beschreibt den gesamten Bereich, Downhill, Kiteboarding, Freestyle, Gebirge, Steppe, Wiese, Strand . . .
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[ Warum Allterrainboarding ? ]

Schnee ist nicht mehr als selbstverständlicher Bestandteil des Winters zu sehen. Also, was macht man ohne Schnee ? Man fährt Allterrainboard. Die Möglichkeit im Sommer bei angenehmen Temparaturen ein Snowboardgefühl zu haben, war der eigentliche Grundgedanke. Aber es kam natürlich anders. Skateboarder, Buggykiter, Kiteboarder und Surfer entdeckten ebenfalls das Allterrainboard und fanden Parallelen zu ihren Sportgeräten. So erfreuen sich heute sehr viele Funsportler am ATB-Sport und entwickeln die verschiedensten Anwendungen. Kurz: Es macht Spaß, ist einfacher zu erlernen als es schein, es geht sportlich oder entspannt oder extrem.
Langsam entwickelt sich die sommeralternative zur Jahresalternative. Kaum mehr Schnee und lange Strecken dahin, wo welcher liegt. Dazu kommen teure Liftgebühren, Parkgebühren und Übernachtungen. Bei der aktuellen Klimalage kann man das Allterainboard 10 Monate im Jahr nutzen. Mit welchem anderen Outdoor-Funsportgerät geht das schon (das Fahrrad mal ausgenommen).
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[ Worauf kommt es an ? ]

Wichtigste Komponenten beim Allterrainboard sind das Deck und die Achsen. Die Decks gibt es in mehr oder weniger flexiblen Ausführungen, je nach Körpergewicht und Anwendung. Die Achsen unterscheiden sich durch Federung, Lenkung und Laufkultur. Einfache Decks bestehen nur aus Holz. Die besseren Decks haben Glasfaserverstärkung. HighEnd Decks werden in ähnlichen Verfahren wie Snowboards hergestellt und sind sehr stabil, flexibel und einfach schick. Einsteigerboards haben sogenannte Freeflex Bindungen. Im mittleren und oberen Preissegment haben die Boards moderne Ratched Bindungen bei denen die Haltewinkel über Langlöcher individuell an den Fuß angepasst werden können.

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[ Welches Board sollte ich benutzen ? ]

Jede etablierte Marke bietet mittlerweile eine befriedigende Palette anMountainboards. Vom Einsteiger bis zum Profi wird alles abgedeckt. Im Bereich der Teenager, Einsteiger und Gelegenheitsfahrer haben sich die Marken NEXT Boarding, Scrub und Radsails RKB (Preisbereich 130 bis 400 €) sehr stark durchgesetzt. Preiswerte Qualität um in den Sport reinzuschnuppern. Für markentreue Boarder gibt es auch zwei PRO Modelle. Ausschließlich für Kiteboarding bietet der Kitehersteller FLEXIFOIL (Preisbereich ca. 300 €) zwei Modelle an, die mit einer aussergewöhnlichen Deckform und superschickem Design glänzen. Den Profimarkt teilen sich die Anbieter MBS und GROUND INDUSTRIES sowie die Customboards von Trampa (Preisbereiche jeweils 300 bis 600 €). Zwar werden im unterem Preissegment Einsteigermodelle angeboten, das Spezialgebiet von MBS ist allerdings die Oberklasse. Eine Besonderheit sind die Boards der Marke flexboardz, die mit einer speziellen Technologie arbeiten.
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Aber auch deutsche Ingenieurskunst hält Einzug in den Markt. Ein Indikator für steigendes Interesse am Sport und an hochwertiger Technik. Mit FLAME Offroadboards (Bayern) und TWO Sports (Thüringen) führen wir zwei deutsche Marken die neben der Entwicklung auch die Produktion hier umsetzen. Für anspruchsvolle Boarder eine gute Wahl.
Bremsen kann man nachträglich montieren. Es gibt für die Skateachsen und die Channelachsen ein Bremssystem. Es ist eine Trommelbremse die fest an der Achse befestigt ist. Das Set besteht demnach aus Bremse und Achse. Die Bremswirkung ist subjektiv zu betrachten.

[ Achsen: Channeltruck oder Skatetruck ]
Grundsätzlich gibt es zwei Achsenarten: (Multi)Channeltrucks und AluSkatetrucks. Welche man fürs ATB-Kiten oder für Mountainboarding nimmt, ist nicht festgeschrieben. Jeder Rider hat hier andere Erfahrungen. Es gibt aber einige technische Unterschiede, die die Entscheidung beeinflussen können. Die Channelachse ist aus einer Stahllegierung, dadurch etwas schwerer und stabiler. Zudem hat sie eine Federung mit Spiralfedern und sogenannten Eggshocks (Gummieier, Gummidämpfer). Die Federaufnahmen haben bei allen aktuellen Channeltrucks bis zu drei Positionen um die Feder seitlich zu verschieben. Somit kann man eine asymmetrische Federung individuell einstellen. Bei den Eggshocks gibt es verschiedene Härtegrade, die ebenfalls das Federverhalten verändern. Die Stabilität der Achse und die verschiedenen Eggshocks sind beim Downhill und Mountainboarding vorteilhaft. Die asymmetrische Federung ist bei versierten ATB Kitern beliebt. Die Skateachse besteht aus Aluminium. Dadurch ist sie sehr leicht und einfach gebaut. Grundsätzlich eignet sie sich auch zum Mountainboarding. Am häufigsten wird sie aber beim ATB Kiting eingesetzt. Besonders wenn man Tricks und Jumps macht, macht sich das geringe Gewicht positiv bemerkbar. Auch sind für diese Anwendungen nicht unbedingt eine asymmetrische Federeinstellung nötig.

Auch hier entwickelt sich die Technik weiter. Seit 2007 bietet die mittlere Preisklasse von Scrub und NEXT die aktuellsten Ausführungen der Channelachsen und Skateachsen. Die neue Matrix Channelachse ist leichter als die Vorgänger und bietet mehr Einstellmöglichkeiten. Die neuen Skateachsen sind verstärkt worden und haben die gleichen Nabenmaße wie die Channelachsen. Das hat den Vorteil, das die Räder kompatibel sind und es weniger Irrtümer beim Räderwechsel gibt.
[ Kitelandboarding / ATB-Kiting ]

Mit steigendem Interesse am Kitelandboarding steigt die Zahl der Kiteschirme die sich zum Kiten mit Allterrainboards eignen. Wir bieten ausgewählte Schirme an, die sich bestens dafür eignen. Einige Modelle aus unserem Sortiment: Beamer III, Beamer TSR, HQ Crossfire, HQ Apex, HQ Montana II, Arctis Firebird, Bomba, Phantom, Venom und Vortex. Wir führen die angesagten ATB Kites im Shop.
[ Zubehör, Ersatzteile, Informationen ]

Alles was man zum Mountainboarden benötigt, bieten wir hier an. Neben Ersatzteilen und Zubehör gibt es bei uns auch Informationen und Hilfe für Einsteiger. Für Fragen zum Thema stehen wir gern zur Verfügung. Wir beantworten Euch allen Fragen. Bei den Ersatzteilen sind viele Komponenten auch zu unterschiedlichen Boardmarken kompatibel. Bei konkreten Anfragen empfiehlt es sich, bei uns kurz nachzufragen ob die gewünschten Teile passen.
Typische Begriffe: Mountainboarding, Allterrainboarding, ATB-Kiting, Kitelandboarding, ATB-Board, Allterrainboard, All-Terrainboard, Mountainboard, Offroadboard, Dirtboard, Crossboard, Dirtboard, Kiteboard
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